Segel Stettin 2026: Hoffung
Einzelheiten
Dauerzeit: 2 Stunden
30-150 PLN
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Der Stahlsegler Hoffnung wurde 1919 als eines von zwei nahezu baugleichen Frachtsegelschiffen gebaut. Er entstand im Auftrag eines Reeders aus Kuhle auf der Insel Rügen in der Eisengießerei Münter. Seine Stahlkonstruktion mit gewölbtem Bug, Spiegelheck und traditioneller Takelage weist auf die sogenannte „dänische Yachtform“ hin, die im lokalen traditionellen Holzschiffbau weit verbreitet war.
Ursprünglich und erneut seit 2008 war das Schiff mit einem Holzmast und einer Yacht- bzw. Kuttertakelage ausgestattet. Dazu gehören ein Gaffelgroßsegel, ein langer Bugspriet/Fockbaum sowie mehrere Vorsegel – zwei Focks und ein Klüver.
In den Jahren 1919 bis 1930 verkehrte die Hoffnung regelmäßig zwischen Wittow auf Rügen und Stralsund und transportierte Stückgut, landwirtschaftliche Erzeugnisse sowie Kohle.
Seit den 1930er Jahren fuhr sie häufig zwischen den Boddengewässern und dem Oderhaff sowie entlang der Küste Vorpommerns und seiner Flüsse.
Von 1962 bis 1993 diente die Hoffnung als Motorschiff in der Weißen Flotte und war als Versorgungsschiff zwischen Stralsund und Hiddensee im Einsatz.
In den Jahren 1994 bis 2008 wechselte das Schiff den Besitzer, die Aufbauten wurden entfernt und der Umbau zu einem Segelschiff durchgeführt.
Im Jahr 2008 wurde der gemeinnützige Verein Pommersche Jagt Hoffnung e.V. gegründet, der das Schiff betreut und bis heute erfolgreich weiterführt.
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