Die Stettin ist ein historischer Dampfeisbrecher, der in den Jahren 1932–1933 in der Werft Stettiner Oderwerke in Stettin gebaut wurde. Sie war das Flaggschiff der Eisbrecherflotte der Industrie- und Handelskammer Stettin.
Das Schiff war hauptsächlich auf der Wasserstraße Szczecin–Świnoujście sowie in der Pommerschen Bucht im Einsatz und sicherte die Schifffahrt auch unter schwierigen winterlichen Bedingungen. Während des Zweiten Weltkriegs wurde es in die Kriegsmarine eingegliedert. Nach einer Beschädigung durch eine Mine wurde die Stettin unter anderem zum Transport von Soldaten und Flüchtlingen eingesetzt.
Nach dem Krieg gelangte das Schiff nach Deutschland und war viele Jahre im Raum Hamburg tätig – auf der Elbe, dem Nord-Ostsee-Kanal und im Hamburger Hafen. Nach der Außerdienststellung im Jahr 1981 konnte die Verschrottung dank des Engagements von Enthusiasten verhindert werden, die das Schiff zu einem Museumsschiff umwandelten.
Heute hat die Stettin ihren Heimathafen in Hamburg und nimmt regelmäßig an maritimen Veranstaltungen teil. Nach dem Krieg besuchte sie auch mehrfach Szczecin.
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